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<pre>Schließlich steht Bremen völlig zurecht auf dem dritten Platz – übrigens das erste Mal seit fast sieben Jahren wenn ein Spieltag komplett vorbei war.  <p> „Bei allem Ehrgeiz und bei aller Enttäuschung haben wir nicht die vermessene Erwartung, Woche für Woche jeden Gegner zu dominieren.“  <p>  Angesichts erst drei absolvierter Auswärtsspiele schenkte das Team lediglich beim schwachen 0:1 in Stuttgart wirklich etwas weg — derweil es bereits für weniger Verwunderung sorgte, dass es danach auch in der Allianz Arena nichts zu holen gab. <p> In einer durch und durch tristen Gegenwart bleibt der Mannschaft von Viktor Skripnik allerdings auch gar nichts anderes übrig, als sich auf die glücklicheren Momente der Vergangenheit zu berufen; schließlich spitzt sich die Lage derzeit nach jedem Auftritt immer noch ein bisschen weiter zu. <p>  Vornehmlich ist es somit der starken Abwehr zu verdanken, dass die in der Mercedes-Benz-Arena erzielten vier Treffer für hervorragende zehn Zähler gut gewesen sind.  </pre>


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<pre>Lewandowski war mit seinen 30 Treffern erst der fünfte Spieler überhaupt, der in einer Bundesliga-Saison die 30-Tore-Marke erreicht hatte — und erstmals seit 39 Jahren ist das wieder gelungen!  <p> Der „Dreier“ in Wolfsburg war jedoch nicht auf eine spielerische Glanzleistung zurückzuführen, sondern auf Gnabry, Glück und das Unvermögen des VfL.  <p>  Also: Analyse anschmeißen, Code einlösen und das Spiel mit einer Extraportion Spannung genießen — hier liegt alles drin, vom Sensationssieg bis zur Favoritenbestätigung. <p> Der kommende Gegner Hoffenheim hingegen will den Aufschwung aus der Vorwoche mitnehmen und das inkonstante RB Leipzig auf Platz sechs erneut angreifen. Mit einem Sieg gegen die Wölfe könnte die Mannschaft von Julian Nagelsmann bis auf einen Punkt an die Bullen rankommen. <p>  In Anbetracht der mehrheitlich unterklassigen Gegner konnte sich hier aber nur das glatte 5:1 in Gladbach als echte Heldentat empfehlen — unmittelbar vor der Winterpause wurden die Fohlen darüber hinaus auch im Achtelfinale des DFB-Pokals ein weiteres Mal in die Schranken verwiesen.  </pre> 


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<pre> Nach einem schwachen Saisonstart steht der VfB Stuttgart nach drei Spieltagen völlig unerwartet im Tabellenkeller. Am vorigen Wochenende gelang es der Mannschaft von Tayfun Korkut erstmals in dieser Saison einen Punkt einzufahren.  <p> Derweil die Rothosen ihren Punktestand innerhalb kürzester Zeit nahezu verdreifachen konnten, schloss auch der VfL das völlig verkorkste Jahr 2016 versöhnlich ab. Dank der finalen Siege gegen Frankfurt und Gladbach blieb dem Team zumindest das Überwintern auf einem Abstiegsplatz erspart.  <p>  Video: Werder-Manager Thomas Eichin verpasste sich nach dem blamablen 0:6 in Wolfsburg selbst einen Maulkorb (Quelle: YouTube/Werder Bremen) <p>  Da der Bayer-Coach seine Offensivabteilung gegen Mainz aber immerhin gleichhälftig mit Spielern bestückte, die erst in bzw. kurz nach der Sommerpause am Rheinufer angeheuert hatten (Hernandez, Kampl und Kramer), ist es jedoch auch keine Sensation, dass der schöne Fußball noch eine Weile auf sich warten lässt. Gerade flüssige Kombinationen setzen bekanntlich voraus, dass man die Laufwege seiner Mitspieler nicht nur aus dem bloßen Videostudium kennt. <p>  Dabei ist der VfL im bisherigen Saisonverlauf das zweitschlechteste Heim-Team der Liga. Nur 13 Punkte (2 Siege, 7 Remis) holten die „Auto-Kicker“ aus den 14 Heimspielen. Die letzten drei Partien auf eigenem Rasen gingen allesamt verloren.  </pre>


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<pre> Diesbezüglich ließen insbesondere die in Hannover und Gladbach errungenen Dreier wissen, dass die starke Ausbeute nicht nur aus Duellen gegen Leichtgewichte resultiert. Selbst bei der bis dato einzigen Auswärts-Schlappe in Leipzig hatten die Frankfurter über weite Strecken zu überzeugen gewusst.  <p> Als großer Verlierer dieser Umstellung stellte sich somit ausgerechnet Kapitän Marcel Schmelzer heraus, für den am vergangenen Samstag offensichtlich nicht einmal mehr ein Plätzchen auf der Dortmunder Ersatzbank zu finden war.   <p> Auch die aktuellen Zahlen sprechen eine eindeutige Sprache. Mit acht Siegen in Folge haben die Münchner ihre eigene Bestmarke aus dem Rekordjahr 2012 eingestellt, von den geschossen Toren her (28 nach acht Spieltagen, Anm.) ist der Saisonstart so gut gelungen wie noch nie zuvor in der Geschichte der Bundesliga. <p>  für die Schwaben hingegen waren in diesem Zeitraum ein Sieg und ein Remis das Höchste der Gefühle.  <p> Und wenig spricht dafür, dass es am Samstag besser wird. Schließlich reisen die Werderaner einmal mehr mit Abstiegssorgen und der schlechtesten Abwehr der Liga in die bayerische Landeshauptstadt. Sowohl Platz 15 als auch satte 36 Gegentreffer sprechen diesbezüglich für sich.  </pre>


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<pre> Der VfB Stuttgart zeigte sich in den letzten Wochen vor eigenem Publikum sehr stark, gewann vier der letzten fünf Heimspiele. Leverkusen hat am Donnerstag noch das Duell mit Villarreal in der Europa League, dazu große Verletzungssorgen.  <p> Auch wir Wettfreunde gehen von einem Bremer Heimerfolg gegen die auswärtsschwachen Stuttgarter aus.  <p>  Maximilian Arnold wurde vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes nach seiner Roten Karte für ein Spiel gesperrt und muss somit am Sonntag gegen die @borussia zuschauen. pic.twitter.com/r99isxdCQp <p>  Quoten Stand vom 27.8.2018, 13:05 Uhr. Angaben ohne Gewähr. Die Quoten unterliegen laufenden Anpassungen und können sich mittlerweile geändert haben.  <p> Die Wettanbieter räumen den Augsburgern aber wenig Chancen ein, mit drei Punkten im Gepäck die Heimreise anzutreten. Sie gehen als deutlicher Außenseiter in dieses richtungsweisende Duell mit einem direkten Abstiegs-Konkurrenten.  </pre>


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